Info, Doku, Beiträge
Auf diesen Seiten sind wir im Internet, in Magazinen oder Büchern und der Tagespresse fündig geworden und möchten Ihnen diese Informationen ebenfalls zur Verfügung stellen.
Wir weisen darauf hin, dass nicht alle Beiträge in allen Positionen die Meinung der Elterninitiative SINN e.V. widerspiegelt, sondern dass es sich um Meinungsäußerungen der jeweiligen Verfasser handelt.
Wir möchten mit diesen Beiträgen die Diskussion zu den jeweiligen Themen anregen, um in der Sache weiterzukommen.
Viel Spaß beim Stöbern!
 Ein Kind aus einer Facharbeiterfamilie hat im Vergleich zu dem Kind eines Akademikerpaares nur ein Viertel der Chancen, aufs Gymnasium zu kommen. Die Ursachen dafür mögen vielschichtig sein; der Befund ist beschämend. Bildungschancen sind Lebenschancen. Sie dürfen nicht von der Herkunft abhängen. Darum werde ich immer auf der Seite derer sein, die leidenschaftlich eintreten für eine Gesellschaft , die offen und durchlässig ist und dem Ziel gerecht wird: Bildung für alle. >> "Bildung für alle" Rede im Wortlaut PDF-Datei
[Berliner Rede] von Bundespräsident Horst Köhler am 21.09.2006
Schreiben Sie eine vorbereitete EMail an den Bundespräsidenten! Sie enthält die Bitte, einen breiten gesellschaftlichen Dialog zu eröffnen - mit dem Ziel, eine nationale Bildungsstrategie zu entwickeln, die auch im internationalen Vergleich standhält.

____________________________________________________________ |
| Hamburger Reformschulatlas |
| Die Vorsitzende der GAL-Bürgerschaftsfraktion Christa Goetsch hat einen "Reformschulatlas – für eine NEUE HAMBURGER SCHULE" präsentiert. Darin werden12 Hamburger Schulen vorgestellt, die neue pädagogische Wege gehen. Der Atlas enthält zusätzlich Texte zur Schulautonomie, zur Diskussion von Qualitäts- und Leistungskontrolle, zur integrativen Lernorganisation und zur Frage, ob die Trennung der Schulformen in Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien noch zeitgemäß ist.
Die umfangreiche Broschüre kann bei der GAL-Fraktion unter info@gal-fraktion.de oder telefonisch unter 42831-1397 bestellt werden und ist hier auch als Download (1,1 MB, pdf) erhältlich.
Quelle: GAL-Bürgerschaftsfraktion, Pressemitteilung, 27.06.2005 |
Eine Schule für alle Kinder Die integrierte Gesamtschule Bonn-Beul
Ein Film von Dr. Paul Schwarz
Die Bonner Gesamtschule analysiert nicht nur mithilfe eines Schulbarometers, wo ihre Stärken und Schwächen liegen, sondern zieht daraus auch Konsequenzen. Sie ist eine staatliche Schule und ein Beispiel dafür, dass nicht nur in Leuchtturm- und privaten Schulen eine zeitgemäße Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingen kann. Wie man mit heterogenen Gruppen umgehen und individuell fördern kann, zeigt der Film. weiter >>
Ruf nach Reform: Gemeinsam bis zur 9. Klasse
|
 Schüler der 4. Klasse: Sie sollen bis zur 9. Klasse zusammen bleiben (Foto: dpa) | Seit die OECD-Studie Deutschland ein schlechtes Zeugnis für sein Bildungssystem ausgestellt hat, suchen Politiker fieberhaft nach Lösungen. Der Ruf nach mehr Geld ist parteiübergreifend. Doch viele halten größere Investitionen allein für nicht ausreichend. Jetzt drängen Sozialdemokraten und Grüne auf eine radikale Reform des Schulsystems. weiter >>
|
|
 Das doppelte Lottchen im deutschen Schulwesen Vortrag am 1. September 2004 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Max-Brauer-Schule in Hamburg Ernst Rösner, IfS Dortmund
Anna Mathieu (8c), Gymnasium Stadt Baesweiler
"Jetzt stehen wir mit dem doppelten Lottchen vor einem doppelten Problem: Zuerst variieren die Chancen des Übergangs in weiterführende Schulen nach Schichtenzugehörigkeit, danach variiert die Leistungsentwicklung nach Bildungsgängen. Wer bedauerlicherweise keiner oberen Sozialschicht entstammt und in einen weniger anspruchsvollen Bildungsgang überwechselt, wird dort weniger lernen als ein genauso intelligentes Kind im Gymnasium. Der Dortmunder Fußballspieler Jürgen Wegmann hat nach einem verlorenen Spiel den Spruch geprägt: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu. Genauso ergeht es vielen Schülern aus unteren Sozialschichten: Zuerst der falschen Schule zugeordnet, dann unzureichend gefördert. Da sollte doch die Frage erlaubt sein: Wie soll das doppelte Problem behoben werden, wenn die Schulstruktur zum Tabu erklärt wird?" |
 | Analyse des skandinavischen Schulsystems (02.07.04) An der Universität Leipzig ist der deutschlandweit einzige Lehrstuhl angesiedelt, der im Fachgebiet der Vergleichenden Pädagogik den Fokus auf die - laut PISA - vorbildlichen skandinavischen Länder richtet. Jetzt legt Dr. Tobias Werler seine Studie ''Nation, Gemeinschaft, Bildung'' vor. Sein Resümee: Deutschland braucht nicht die Transformation des nordischen Modells; Not tut aber eine grundlegende Änderung sowohl der Struktur als auch des Inhalts von Bildung. Weiter...
Dieses Buch ist bereits in der 29. Auflage veröffentlicht!
Siehe auch Zitate.

Wer Lernen und Vergessen, Erfolg in Schule und Universität nicht mehr wie einen Lotteriegewinn oder eine Niete hinnehmen will, sollte sich mit diesem Buch selbst aufklären.
Denken, Lernen, Vergessen
Was hat es mit den Vorgängen beim Denken, Lernen und Vergessen eigentlich auf sich? Manches lernt man schnell, anderes begreift man nie. Was man eben noch wußte, ist oft schon nach Sekunden wieder weg. Frederic Vester zeigt auf seiner Kreuzfahrt durch das menschliche Gehirn eine völlig neue Richtung der Gehirnforschung: die Biologie der Lernvorgänge. Auf eine sehr klare und anschauliche Art führt er den Nachweis, daß alle Mühe vergebens ist, wenn man beim Lehren und Lernen gegen die biologischen Grundgesetze verstößt. Die Bedeutung von Vesters Erkenntnissen ist heute größer denn je.
Vester, Frederic Denken, Lernen, Vergessen Was geht in unserem Kopf vor, wie lernt das Gehirn, und wann lässt es uns im Stich? Mit Abbildungen, 272 Seiten, ISBN 3-423-33045-7, Euro 8,50
Jeden Tag ein neues Universum Lange bevor sie laufen und sprechen lernen, können Kinder logisch denken. Als kleine Forscher entdecken sie die Welt. Doch bei den meisten erlahmt die Neugierde schnell: Sie werden nicht angemessen gefördert. Das deutsche Bildungssystem versagt bereits im Kindergarten. (Der Spiegel 43/2003 - Mo. d. 20.10.03)
GEW-Standpunkte zu Nationalen Bildungsstandards Die GEW hat am 10. September 2003 unter dem Titel „Zweite Chance für die KMK“ ihre Stellungnahme zu den KMK-Entwürfen für Bildungsstandards übergeben. In der Einleitung betont die GEW, dass sie bereit ist, „den durch die KMK eingeschlagenen Weg weiterhin kritisch-konstruktiv zu begleiten“.
Darüber hinaus liefert die GEW-Broschüre "Nationale Bildungsstandards - Wundermittel oder Teufelszeug?" wichtige Informationen zum Thema: Was sollen Bildungsstandards? Welche Funktionen haben die unterschiedlichen Modelle, welche Philosophie liegt ihnen zugrunde? Daneben wird die Position der GEW erläutert.

Aus Politik & Zeitgeschichte Bildungsmisere, Mai 2003, 40 Seiten
Expertise "Zur Entwicklung von nationalen Bildungsstandards"
Die Expertise "Zur Entwicklung von Bildungsstandards" ist ein Gutachten, das unter der Leitung von Prof. Dr. Eckhard Klieme vom Deutschen Institut für internationale Pädagogische Forschung (DIPF), verfasst wurde. Darin unterbreiten die Autoren Vorschläge für die:
GEO Wissen - Bildung
In Deutschland ist das Verhältnis zwischen Lernenden und Lehrenden an vielen Schulen tief zerrüttet. Wissen wird als bittere Medizin verabreicht, der Unterricht läuft schematisch ab. Darüber staunen unsere skandinavischen Nachbarn nur.
ZEIT-Dokumentation Pisa, Timss & Co.
Die Ergebnisse der internationalen Pisa-Schulstudie sind für Deutschland katastrophal. Die Studien lenken den Blick auf den Unterricht: Im Klassenzimmer entscheidet sich, ob eine Schule gut oder schlecht ist. Wie also können unsere Kinder besser lernen?, fragen sich Eltern, Lehrer und Politiker. Die ZEIT beschreibt hierfür die verschiedenen Reformansätze und Lösungskonzepte.
Von klein auf geht´s bergab
Den internationalen Vorbildern aus Holland oder Schweden kommt in Deutschland die Grundschule noch am nächsten. Der Schulforscher Jürgen Baumert bezeichnet sie deshalb als die "modernste Schulform". Ihr Unterricht ist abwechslungsreicher; ihre Lehrer verstehen sich stärker als Pädagogen und weniger als Fachvermittler für Deutsch, Mathematik oder Englisch. Außerdem haben sie besser als ihre Kollegen gelernt, das Lernprogramm auf unterschiedliche Schüler zuzuschneiden und - es lebe die Kuschelpädagogik! - stärker zu fördern, statt auszulesen.
"Lernzeit von Kleinkindern wird zu oft vergeudet"
Kinder sollen nach Überzeugung der Bertelsmann-Stiftung schon vor Beginn der Schulzeit mehr Chancen zum Lernen haben. "Die höchst intensive Lernzeit vor dem sechsten Lebensjahr wird in Deutschland bisher viel zu wenig genutzt", sagte der Kindheits- und Familienforscher Wassilos Fthenakis auf einer Tagung der Stiftung in Gütersloh.
PISA: Der Blick nach Finnland
In der hiesigen Einschätzung des großen Erfolges finnischer Schülerinnen und Schüler bei PISA reichen die Erklärungsversuche vom Hinweis auf das Gesamtschulsystem über die Organisation von Schule bis in den Nachmittag hinein (wir würden dies ein "offenes Ganztagsschulkonzept" nennen) bis hin zum Anreiz zum Lesen durch die Untertitelung von nicht synchronisierten Filmen in Fernsehen und Kino.
Bei einer Veranstaltung des von der ZEIT-Stiftung initiierten "Lern-Werks Hamburg" verwies auch die finnische Bildungsexpertin Riitta Piri auf diese Faktoren, nachdenklich haben mich aber vor allem drei Kernsätze gemacht, die ich im folgenden etwas näher beleuchten möchte.
Finnland & PISA: Hintergrundinformationen zum Testsieger Finnland
Internetseite der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Nordrhein-Westphalen e.V.
Schweden: Wenig Staat, viel Schule
Vor mehr als zwanzig Jahren wurden die Schulen in Schweden von oben gesteuert. Doch das Land hat frühzeitig auf den rasanten gesellschaftlichen Wandel reagiert, auf die Internationalisierung. Bereits seit 1988 richten sich Schulen in Schweden nach nationalen Bildungszielen, "national objectives". Die nationalen Bildungsziele wiederum müssen im Licht der demokratischen Grundwerte gesehen werden, das will das Gesetz.
Ganztagsschule
Gemeinsame Erklärung von Bundeselternrat, BundesschülerInnenvertretung sowie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Zur Binnenstruktur des finnischen Schulwesens
Nicht die formale Gestalt der "Gesamtschule" ist es, die Deutschland sich bei den Finnen abschauen sollte, sondern die intrasystemische Differenzierung, die begabungsgerechte Wege ermöglicht, und die personalintensiven binnenschulischen Strukturen zur Förderung der Schwachen.
Turbo-Abitur Von Dogma zu Dogma
12 oder 13 Schuljahre? Das ist die falsche Frage
Pläydoyer für eine Kultur der "soft skills"
 Die Diskussion über die PISA-Ergebnisse wird zu verhärteten Leistungsanforderungen führen.
Susanne Thurn: Lernen, Leistung, Zeugnisse - eine Schule (fast) ohne Noten
«Ich vergleiche nie ein Kind mit einem anderen, sondern immer nur mit ihm selber» heißt der hohe Anspruch, den Pestalozzi bereits 1790 an sich stellt - und an diejenigen, die sich aufgemacht haben, eine Schule (fast) ohne Noten zu erproben. In der Laborschule wachsen Kinder und Jugendliche ohne Noten auf - wie sieht das aus? Was wird ihnen damit angetan? fragen die Kritiker, die überzeugt davon sind: «Ohne Noten geht es nicht!» Geht es denn mit Noten? Bereiten sie besser auf eine Zukunft vor, die neue und andere Fähigkeiten von denjenigen erwartet, die sie zu gestalten haben werden? Es geht auch ohne Noten: die Erfahrungen und Einsichten der Laborschule können vielleicht reformwilligen Pädagoginnen und Pädagogen Anregungen geben und Mut machen.
Schule des 21. Jahrhunderts
Was ist das größte Kapital unseres Landes? Die Menschen. Was macht sie zu solch großem Kapital? Charakter und Persönlichkeit, gereift durch gute Erziehung und Ausbildung. So weit sind wir uns einig, oder?
Kerncurriculum soll auf freiwilliger Basis Schule machen
PISA hat die soziale Chancenungerechtigkeit des deutschen Schulsystems massiv kritisiert. Wie könnte ein Kerncurriculum dieses Problem lösen?
Autodidakten vor der Klasse
Niemand weiß, ob das Pädagogikstudium tatsächlich gute Lehrer hervorbringt. Erste Studien lassen daran zweifeln. (c) DIE ZEIT 24.06.2004 Nr.27
|