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© 2003, 2004
SINN e.V.
Letzte Änderung
23.09.2004

Am 28.02.04 starteten wir gemeinsam mit anderen Elterninitiativen den Petitionsaufruf an den niedersächsischen Landtag
"Gemeinsam für eine bessere Schule"

Die Stellungnahme des Kultusauschusses liegt uns jetzt vor.

Unsere Eingabe wurde von der Mehrheit der CDU/FDP-Fraktion "nicht strittig"  gestellt und damit ist die Angelegenheit erledigt.
Aber nicht für uns und sicherlich auch nicht für Sie, oder?

Aus der Stellungnahme zitieren wir wie folgt:

"Hinsichtlich der Strukturen des Bildungswesens und des Schulsystems und der Möglichkeiten der Eltern im Zusammenhang der Schullaufbahnempfehlungen der Grundschule hat die Landesregierung eindeutige Positionen bezogen, die bei den parlamentarischen Beratungen und Abstimmungen eine Mehrheit gefunden haben. Eine Änderung des im letzten Jahr beschlossenen Schulgesetzes ist nicht notwendig und nicht beabsichtigt."

Um die Kinder schon früh an die modernen Zeiten zu gewöhnen setzen wir uns dafür ein, den Einsatz von Computern in den Kindergärten und Schulen zu verstärken. Schon heute sind über die Hälfte aller Arbeiten mit der täglichen Nutzung eines Computers verbunden und wer sich mit diesen nicht auskennt, wird viele Chance und Möglichkeiten verpassen. Als Sponsor unserer Computerkampagne haben wir die Unterstützung von https://webtrafficgeeks.de gewinnen können, die zusätzlich Kurse für Kinder außerhalb der Schule anbieten. Trotzdem sollte auch in den Schulen vermehrt darauf hingearbeitet werden, die gängigsten Programme und den allgemeinen Umgang mit Computern und Internet verstärkt in den Lehrplan mit aufzunehmen. Die Kinder werden es uns danken. Die Zukunft ist heute.

Immer häufiger wird in der Schule darauf hingewiesen, dass die unterrichteten Lehrinhalten sehr entfernt von der Realität liegen. Beispiel aus dem täglichen Leben sowie die sinnvolle Anwendung von Taschenrechner und Computer spiegeln viel mehr die heutige Zeit wieder als Auswendiglernen und Kopfrechnen. Natürlich ist es gut die Basisprinzipien der Mathematik zu verstehen, aber genau so klar ist es, dass heutzutage immer elektronische Geräte bereitstehen um selbst die einfachsten Rechnungen durchzuführen. Egal ob im Computer oder im Handy, überall gibt es mittlerweile eine Rechnerfunktion. In seinem Buch beschreibt der Aktien BrokerM Wehmann, wie man typische Rechenaufgaben in reale Situationen einbauen kann und damit den Schülern beibringt, konkrete Beziehungen zwischen Rechenoperationen und Situationen herzustellen. Ein Buch, dass in so manchem Lehrerzimmer sehr gut aufgehoben wäre.

Wir hätten uns gewünscht, dass es zu einer intensiveren Debatte um dieses so wichtige Thema gekommen wäre, in der nicht parteipolitisches Kalkül die Diskussion beherrscht hätte. Leider zeigt sich nach den Äußerungen zu der kürzlich veröffentlichten OECD-Studie,dass die bildungspolitischen Grabenkämpfe noch lange nicht beendet sind.

Der Kultusauschuss schreibt in seiner Stellungnahme weiter:

"Die wünschenswerte (und notwendige) Diskussion um die Weiterentwicklung des Gemeinsamen Unterrichts setzt bei allen Beteiligten auf allen Seiten einen fachlich fundierten Austausch, den Respekt vor anderen Positionen, die Offenheit für andere Argumente, eine Beweglichkeit in den eigenen Einschätzungen und die Bereitschaft zum Dialog voraus. Auf diese Weise könnte man von Deskription und Konfrontation zu förderlicher Kritik und Konstruktion und damit zur angestrebten Veränderung gelangen."

Wir fragen uns natürlich wie mit diesem Satz die Äußerung des niedersächsischen Kultusministers Busemann (CDU) zur aktuellen OECD-Studie zu vereinbaren ist:
"Langweilig, ermüdend, überflüssig.
Getretener Quark wird breit nicht stark."
Quelle: Weser-Kurier vom 15.09.04, Titelseite

Solange verantwortliche Politiker mit so einer Haltung das "Mega-Thema Bildung" in die Öffentlichkeit projizieren, ist es dringend notwendig, dass  verantwortungsbewusste Eltern nicht müde werden, die dringend erforderlichen Veränderungen in deutschen Kindergärten und Schulen einzufordern.

Wir wollen hierzu unseren Beitrag leisten und bitten Sie herzlich
unsere Arbeit zu unterstützen.
Hierfür gibt es vielfältige Möglichkeiten.
Sprechen Sie uns an!

Die Stellungnahme vom 17.09.2004 im Wortlaut zum Download
als PDF-Datei: hier
 

Hintergrundinformationen

Gebrauchsanweisung: So wird etwas aus Ihrem Kind!

TREIBHÄUSER DER ZUKUNFT
WIE IN DEUTSCHLAND SCHULEN GELINGEN

„Es gibt nichts Gutes außer: man tut es.“ So formulierte Erich Kästner seine Lebensphilosophie.

Also, zeigen auch Sie diesen Film an Ihrer Schule.

Gerne helfen wir bei der Durchführung Ihrer Veranstaltung. Nehmen Sie doch einfach über unser Formular Kontakt zu uns auf.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Es geschehen noch Zeichen und Wunder:

In Hamburg haben die vier großen parteinahen Stiftungen gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie mit den Eltern- und Schülerkammern den Film in Hamburg als eine Kino-Matinee am Sonntag, den 5. September 2004 präsentiert. Ein Bericht im Portal Liberal: hier.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung berichtet ebenfalls mit Fotos. Weiter: hier.

Dieser Film gehört nicht nur in die Kinos sondern unbedingt auch in das Fernsehen!

Schreiben Sie an den NDR, die ARD oder das ZDF und bitten Sie um Veröffentlichung!
P.S.
Der Regionalfernsehsender H1 Hannover (für Kabelkunden auf dem Sendeplatz von EURONEWS zu empfangen) sendet den Film am
 Samstag, d. 02.10.2004, von 17.00 bis 19.00 Uhr.

„Wer nicht mehr glauben wollte, dass auch hierzulande Schulen Lebensorte sein können, die zum Lernen Zeit lassen, in denen Lust und Leistung, Selbstständigkeit und Zusammenarbeit kein Widerspruch sind, der wird seinen Augen kaum trauen. Kahl macht den Ideologen gut gelaunt einen Strich durch die Rechnung, denn alle Schultypen sind dabei, aus allen Teilen des Landes ...
Gemeinsam ist allen Beispielen, dass die Lehrer die Verschiedenheit von Menschen nicht als Nachteil empfinden, dass sie möglichst über den ganzen Tag eine Lernkultur schaffen, in der sich Konzentration und Entspannung abwechseln können. Kinder schleppen Quittenkisten, stehen im Labor, im Tonstudio, stecken in Laubhütten, balancieren auf dem Hochseil, und immer geht von den Bildern die Faszination des motivierten Lernens aus, der ansteckenden Lust am Gelingen. Mit Lehrern, die sich als Gastgeber verstehen. Zu schön, um wahr zu sein, müsste der rundum besorgte Deutsche da denken. Ist aber wahr, und zwar hier.“
Elisabeth von Thadden in Die Zeit, 01.07.2004


Reinhard Kahl: Treibhäuser der Zukunft
Wie in Deutschland Schulen gelingen; Archiv der Zukunft 2004, 115 Minuten, zu beziehen über die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Tempelhofer Ufer 11, 10963 Berlin, 15,00 Euro, ab Oktober auch als Dreifach-DVD (29,00 Euro) mit ca. 14 Stunden Film, Interviews, Exkursen.

(C) DIE ZEIT, Nr. 28. 01.07.2004
 

Bericht im  Hamburger Abendblatt vom 11.09.2004.

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